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Peking

Peking

Autor: dur&moll/Mittwoch, 3. Juli 2013/Kategorien: Reiseberichte

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Peking-Ente 

Chinesisches Essen war mir immer fremd. Nun aber, im Lande selbst hatte ich keine Wahl. Die Vielfalt der angebotenen Speisen, die entgegen unserer Gewohnheit hier auf flachen Tellern aufgehäuft und dicht gedrängt in der Mitte des großen 10er Tisches angeboten wurde, überließ mir die Wahl. Von einem oder anderen Teller balancierte ich einen Happen, wobei ich auch darauf achtete, was ich mit den Stäbchen erfolgreich greifen konnte. Denn wer wollte sich schon die Blöße geben, um ein Besteck zu bitten, Es gab ja auch immer die kleine Schale mit pappigem Reis, die links vom winzigen Essteller stand. Davon aß ich stets eine Menge, „da kann man nichts falsch machen“, dachte ich. Der kleine Essteller musste gleichzeitig alles aufnehmen, was nicht zum Verzehr geeignet war, wie Knöchelchen, Geflügelhaut und anderes mehr. Wurde die Suppe aufgetragen, was das Ende des Essens erreicht. 

Unser lokaler Reiseführer kündigte mit einer gewissen Feierlichkeit an, dass wir in den nächsten Tagen einen kulinarischen Höhepunkt erwarten könnten: die Peking-Ente. Das muss etwas ganz Besonderes sein, weil es die allerbeste Peking-Ente im ersten Spezial-Restaurant von Peking sein sollte. Ich schluckte bei der Vorstellung, so etwas Delikates erwarten zu dürfen.

Der Abend kam. Besondere Ereignisse bedürfen einer entsprechenden Berücksichtigung und so schritten wir festlich gekleidet in das Gourmet Restaurant. Die Atmosphäre versprach das Besondere und die Stimmung stieg. Nach angemessener Zeit betraten vier junge Männer den Raum und balancierten je ein silbernes Tablett mit einer Peking-Ente wie eine Trophäe. Wir hielten den Atem an, und unsere Blicke waren auf die Köstlichkeiten gerichtet. Es war wie eine Verheißung. Die Enten waren goldgelb, glänzend und dufteten verführerisch. Nach einer Umkreisung der Tische verließen die Trophäen-Träger ebenso stolz und gemessenen Schrittes den Raum wie sie gekommen waren. „Was nun“, dachte ich, „zuerst unseren Appetit in Höchstform bringen und dann wieder verschwinden“. Das tut weh und erschien mir sinnlos. Nach etwa 10 Minuten öffnete sich wieder die Tür und hereinkamen die gleichen vier jungen Männer weniger feierlich mit gehäuften Tellern voller kleiner Stücke des edlen Federviehs. Man hatte die prachtvollen Enten brutal in Mini-Stücke zerhackt. Wir bedienten uns mit gedämpfter Begeisterung. Ich hatte das Pech, ein kleines Knöchelchen mit etwas Entenhaut zu erwischen. Ein Aussortieren schien unmöglich, und mein Appetit hatte ohnehin nachgelassen. Zur Ente reichte man köstliche Soßen, die ich zum Reis aß.

Als wir uns am Ende vom Tisch erhoben, wies die Tischdecke kaum noch etwas vom jungfräulichen Weiß auf, und mein Traum von der Peking-Ente war ausgeträumt.

 
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