Background Color:
 
Background Pattern:
Reset

Mir wird angst und bange von der US Kriegspropagandamaschine.

Es macht mir Angst, zu sehen und zu hören, wieso weshalb warum es richtg sei, in einen Krieg nach Syrien zu ziehen.

Wieso steht schon wieder die Konkurrenz über der Kooperation?

Wieso ist es für uns Menschen viel schwieriger, miteinander zu kooperieren als in Konkurrenz zu stehen?

Liegt es an der Gesellschaftsform, in die wir hineingeboren wurden und an der sogenannten Erziehung, die wir erfuhren? Oder steckt dahinter nur ein einfach geniales Geschäftsmodell; frei nach dem Motto "Konkurenz belebt das Geschäft"?

Gefällt uns das eigentlich, dass die, die sich berufen fühlen, unsere Welt nach ihrem Gutdünken zu führen, ihre Interessen in Konkurrenz zu allen anderen Führern stellen, anstatt mit diesen zum Wohle aller Menschen zu kooperieren, um gute Lösungen zu finden?

Liegt es eventuell daran, dass es uns schwer fällt, die Wechselbeziehungen- so wie von Ruth C. Cohn im TZI Dreieck dargestellt - zu sehen, zu verstehen und dann, nachdem wir logische Schlüsse ziehen könnten, entsprechend kooperativ zu handeln? 



                                                            

 

ICH die einzelnen Personen mit ihrer Biographie und ihrer Tagesform
WIR das sich entwickelnde Beziehungsgefüge der Gruppe (Interaktion)
ES der Inhalt, um den es geht oder die Aufgabe, zu deren Erledigung die Gruppe zusammenkommt
Globe   das organisatorische, strukturelle, soziale, politische, wirtschaftliche, ökologische, kulturelle engere und weitere Umfeld, das die Zusammenarbeit der Gruppe bedingt und beeinflusst und das umgekehrt von der Arbeit der Gruppe beeinflusst wird

Mehr dazu auf http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion

Geht es nicht um Schutzverantwortung, auf die sich die UNO geeinigt hatte? http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzverantwortung

Wie kann es denn sein, dass amerikanische Politiker und Herr Obama der Weltgemeinschaft mitteilen: "wir sind nicht auf Beweise der UNO angewiesen und werden deshalb auch ohne UNO-Mandat eine begrenzte militärische Strafaktion gegen das Assad-Regime in Syrien auf den Weg bringen."

Ist es nicht schon lange an der Zeit, dass die Weltgemeinschaft handelt und die UNO grundlegend reformiert? Was soll der Quatsch mit einem Weltsicherheitsrat, der schon lange keiner mehr ist. Wieso kann die UNO nicht nach einem anderen Platz in der Welt suchen, an dem es nicht mehr möglich ist, von US Behörden ausspioniert und ignoriert zu werden?

Was meinen Sie: Sollte nicht Herr Obama sofort den Friedensnobelpreis, den er ungerechtfertigterweise bekam, zurückgeben?

Das angebliche moralinsaure Rote-Lineen-Märchen kann ich nicht als Rechtfertigung für einen Krieg akzeptieren, sondern sehe eher die Tatsache, dass die USA und US-Unternehmen kräftig an einem Krieg in Syrien verdienen werden, dessen Kosten wir dann alle zu tragen haben, ob wir das wollen oder nicht. Goldmann Sachs und Co. werden auf steigende Öl Preise wetten und Kasse machen. Die US Militärindustrie freut sich bestimmt schon auf fette Aufträge.

Ich wünsche mir keinen selbsternannten Weltpolizisten wie die USA mit ihrer Totalüberwachung aller modernen Kommunikationsmedien, sondern eine starke Weltgemeinschaft, die auf Kooperation und Solidarität anstatt auf ruinöses Wachstum setzt.

Ich will keinen Krieg, sondern ich will, dass Diktatoren wie Assad vor Gericht gestellt und nach geltendem Völkerrecht verurteilt werden.

Alles Gute für Sie und bleiben Sie gesund und munter.

K.Schampaul    

   
   

Drucken
 
0 Kommentare
Bewerten Sie diesen Artikel:
Keine Bewertung

Kategorien: ArchivAnzahl der Ansichten: 4107

TAGs: USA Krieg UNO Konkurrenz Kooperation Solidarität

k.schampaul

k.schampaulk.schampaul

Weitere Beiträge von k.schampaul

Autor kontaktieren Biografie

Biografie

Ich bin Jahrgang 1949 lebe und arbeite in Köln Porz am Rhein.

x

Bitte Anmelden oder registrieren um Kommentare zu schreiben.

Ihr Name
Ihre e-Mailadresse
Betreff
Geben Sie Ihre Nachricht ein...
x