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Presserklärung : Lanz ist nicht alles – mehr Demokratie im TV

Inzwischen hat die „Lanz-Petition“ nahezu eine viertel Million Unterstützer. Wir werten das als ein großartiges Votum für grundlegende Veränderungen in der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft, die zuerst vom Verbraucher durch die GEZ-Beiträge und seit 1. Januar 2013 durch einen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag finanziert wird.

Mit einer solch grossen Anzahl an Unterstützern ist nicht zuletzt die benötigte Grenze weit überschritten. Das zeigt auf sehr deutliche Weise, dass eine bedeutend grosse und aktive Bevölkerungsgruppe substanzielle Veränderungen der Medienlandschaft in Deutschland wünscht.

Da ist es nach unserer Auffassung ein erster großer Schritt und der Verdienst vieler beteiligter Menschen im ganzen Bundesgebiet, dass Markus Lanz sich bei Sahra Wagenknecht entschuldigt hat und es nun sogar zu einem Gespräch zwischen den beiden Parteien der Auseinandersetzung kommen kann. Als eine der Gründungsinitiativen begrüßen wir eine solche Entwicklung.

Bei diesem Schritt, der durchaus wichtigen Einigung zwischen Politik und Medien darf es nicht bleiben. Deswegen sind viele Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition „Lanz raus aus meinem Rundfunkbeitrag“ zusammengetreten und haben mithilfe der modernen Kommunikationsinstrumente in den sozialen Netzwerken neue Anregungen in die öffentliche Diskussion gebracht, die als Schlussfolgerung nur eines zulassen – die Gründung eines bürgernahen und verbraucherorientierten unabhängigen Kontrollgremiums der eigentlichen Zielgruppe des Fernsehens und des Rundfunks. Ein Publikumsrat, also ein Gremium der zum großen Teil die öffentlich-rechtlichen Medien finanzierenden Zuschauer ist der Weg, um in Zukunft eine verbraucherorientierte Qualität zu gewährleisten und in der berufsbedingten Auseinandersetzung zwischen Politikern und Medien den Verfassungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Medien fair und nachvollziehbar zu gestalten.

Deswegen werden wir in den nächsten Tagen gemeinsam einen Aufruf an alle unabhängigen Initiativen mit dem Thema starten, sich in den kommenden Wochen zu versammeln, ob im Internet oder in der alltäglichen Öffentlichkeit, um einen Publikumsrat für die öffentlich-rechtlichen Medien zu gründen.

Mit freundlichen Grüßen

Maren Müller

Marianne Holtmann

Monika Kneiseler

Hans Jürgen Valjent

http://publikumsrat.blogspot.de/

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TAGs: Demokratie Publikumsrat

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Ich bin Jahrgang 1949 lebe und arbeite in Köln Porz am Rhein.

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