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Hurra, hurra, wir ziehen in den Krieg!

Hurra, hurra, wir ziehen in den Krieg!

Autor: k.schampaul/Montag, 30. November 2015/Kategorien: Inland, Ausland

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Einen Syrien-Kriegseinsatz als alternativlos zu verkaufen, ist hirn- und verantwortungslos.

Um welche Interessen geht es eigentlich dabei?

Geht es um Humanität, oder geht es um Anteile am riesigen Wiederaufbau-Kuchen in Syrien, den Russland und die EU-Kriegs-Allianz - angeführt von Frankreich – unter sich aufteilen werden?

Oder geht um eine Einladung an den IS, auch in Deutschland Krieg zu führen?

Wo ist die noch vor ein paar Wochen so hoch gelobte deutsche Diplomatie abgeblieben? In der Tonne versenkt – alternativlos - von Herrn Steinmeier!

Er wie auch die Kanzlerin wollen lieber noch mehr Krieg, obwohl der UNHCR Alarm schlägt angesichts der fast 60 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, und obwohl bewiesen ist, dass Kriege und Konflikte dafür verantwortlich sind! https://www.tagesschau.de/ausland/unhcr-fluechtlingszahlen-101.html

Deutschland, das Volk der Dichter und Denker, oder doch lieber der starken Krieger?

Als ich las, dass viele Menschen in Spanien, England und auch in Frankreich gegen die NEUEN Kriegseinsätze in Syrien auf die Straße gegangen sind, hat mich das einerseits froh und andererseits traurig gestimmt.

Froh, weil es in Europa doch noch Pazifisten gibt, die sich nicht verstecken.

Traurig angesichts der Tatsache, dass in Deutschland der Pazifismus nur noch im Verborgenen stattzufinden scheint.

Oder sind vielleicht die Zigtausende von freiwilligen Helfern, die bei der Unterstützung der Kriegs-Flüchtlinge längst an ihren Belastungsgrenzen angekommen sind, zu eingespannt, um gegen den Krieg in Syrien auf die Straße zu gehen? Wo sind die anderen Friedensbewegten? Oder gibt es gar keine mehr?

In diesen Tagen denke ich mit Schrecken daran, was wäre, wenn ein Terroranschlag wie derjenige, der in Paris Tod und Schrecken verbreitete, bei uns in Köln oder in Berlin stattfände. Wenn dann der Innenminister die Notstandsgesetze in Kraft setzte, gegen die wir seinerzeit so heftig gekämpft haben. Wenn Panzerwagen mit bis an die Zähne bewaffneten Soldaten durch die Straßen rollten und sich dann keiner mehr trauen würde, laut zu sagen: „Ich bin gegen den Krieg und will keine Soldaten, die mich sowieso nicht vor Terroristen schützen können.“

In diesem Sinne! Und lassen Sie sich keine Angst machen!
 
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Ich bin Jahrgang 1949 lebe und arbeite in Köln Porz am Rhein.

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