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Regiert von psychopathischen Oligarchen?

Rote Linie

Autor: k.schampaul/Mittwoch, 12. April 2017/Kategorien: Ausland

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Regiert von psychopathischen Oligarchen?

So einfach ist das nicht.

Solange unsere westlichen Werte geteilt werden, fällt es uns leicht, Lügen und Fake News zu akzeptieren. Verbrecher werden kurzerhand zu Verbündeten gemacht.

Oder ist einfach die Welt um uns herum noch in Ordnung, solange wir uns 6-10 Stunden pro Tag mit unserem geliebten Smartphone beschäftigen können? In China sollen es sogar zwischen 10 und 16 Stunden pro Tag sein.

Vor ein paar Jahren las ich in einer Studie, dass das Fernsehen schuld sei an der Politikverdrossenheit bei uns im Land. Das war lange vor der Zeit, als fast jeder einen Hochleistungs-Taschencomputer besaß, mit dem man auch telefonieren kann!

Es ist viel einfacher, im Schwarm mitzuschwimmen, als die Frage zu stellen, ob die Blase, in der der Schwarm sich bewegt, es zulässt zu sehen, was außerhalb der Blase noch so alles ist. Anders gesagt: Manchmal ist es hilfreich, die Brille zu putzen oder sie sich putzen zu lassen, um den Durchblick zurückzugewinnen.

Toleranz versus Zwang und Gleichgültigkeit: Es kann mir gleichgültig sein, dass auf eine Nacht ein neuer Tag folgt. Gezwungen werde ich aber zu tolerieren, dass Sommer- und Winterzeit verordnet wurden.

Als Atheist ist es mir gleichgültig, wenn andere Menschen mit ihrem Glauben hausieren gehen. Tolerieren muss ich in unserem Land aber christliche Aufdringlichkeit und Verlogenheit.

Toleranz gegenüber anderen Meinungen ist für mich selbstverständlich. Gleichgültig gegenüber einer Berufsgruppe zu sein, die sich selbst zur Objektivität und Wahrhaftigkeit in Bezug auf Fakten verpflichtet hat, halte ich für falsch. Wenn angebliche Nachrichten-Sendungen im deutschen Fernsehen zu Propaganda-Shows verkommen, dann halte ich das für gefährlich und für unerträglich.

Wenn es um Raketen auf ein anderes Land geht, dann geht es um Krieg mit extremen militärischen Mitteln. Solch einem Angriffs-Krieg ohne UN-Mandat gleichgültig gegenüberzustehen oder ihn zu tolerieren bedeutet, sich zum Mittäter zu machen!

Krieg, insbesondere Angriffs-Krieg, ist die Bankrotterklärung von politischer Intelligenz und Handlungsfähigkeit.

Es fällt mir daher auch nicht leicht zu tolerieren, wie im Presseclub vom 09.04.2017 jeder, der die Assad-ist-der-Verursacher-Version nicht teilte, schnell abgewürgt und übergangen wurde. Da muss man dann leider feststellen, dass die Kriegspropaganda bei den betreffenden Damen und Herren sehr gut eingeschlagen hat.

Tote Babys dienten den USA bereits vor fast 27 Jahreb bei der sogenannten "Befreiung" Kuwaits von dem Teufel Saddam als bigotter moralischer Vorwand, um einen Angriffs-Krieg, den ersten Irak-Krieg des Kriegsherrn Bush-Vater, zu führen (siehe Brutkastenlüge). Die westlichen Medien haben auch damals fast ausnahmslos diese "fake news" geteilt.

Wenn es um viel Geld geht, wie in dem theoretischen Fall, dass dem IS die Geldströme blockiert oder entzogen werden sollen, dann wird dies nicht gemacht, um Syrien, der Türkei und auch Russland nicht zu schaden. Oligarchen halten zusammen und bestimmen, was gut für sie ist.

Wenn Rüstungs-Exporte in die Krisen-Regionen um Syrien herum gesteigert werden anstatt sie zurückzufahren, dann ist das moralisch vertretbar......

Wie sollen wir mit der Doppelmoral klarkommen?

Wenn einerseits Killer-Krieger als Heilsbringer angesehen, solange sie aus dem Westen kommen, aber als Teufel, wenn sie aus anderen Teilen der Welt kommen.

Nie und nimmer geht es um Menschen und deren Recht auf Selbstschutz und auf ein Leben nach eigenen Vorstellungen, sondern es geht immer um die Eroberung und Verteilung von geostrategischen Machtpositionen und Ressourcen. Ganz platt gesagt: Es geht um den US-Dollar als weltweit regulierendes Zahlungsmittel bzw. um den Rohölpreis gekoppelt an den US-Dollar.

Ein Weg aus der Diktatur durch Oligarchen könnte sein:

1. Sofortige Auflösung des Weltsicherheitsrates.

2. Umzug der UN nach Afrika oder Asien.

3. Aufhebung der Rohölpreisbindung an den US-Dollar

Meiner Meinung nach braucht es eine weltweite Emanzipationsbewegung, weg von der herrschenden Kaste der Oligarchen hin zur Selbstbestimmung von Völkern, zu selbstbestimmten Staats- und Regierungsformen ohne Bevormundung durch selbst ernannte Supermächte.

So träume ich dann weiter von einer besseren Welt und wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

 
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Ich bin Jahrgang 1949 lebe und arbeite in Köln Porz am Rhein.

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