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Veröffentlicht am Dienstag, 15. Mai 2018

Unterwürfig oder geht es auch anders?

Unterwürfig oder geht es auch anders?

Als Hundebesitzer eines großen Hundes kennt man das sehr gut, dass nicht selten schon von weitem kleinere Hunde dem eigenen Hund  aggressiv gegenübertreten.

Die Angst-Kläffer und An-Den-Leinen-Zerrer werden dann auch nicht selten von ihren Frauchen oder Herrchen beruhigend in ihrem Tun bestätigt, in dem ihnen gesagt wird, "Der tut doch nix, der ist doch lieb, der will nur mit dir spielen"!

Interessant ist, dass diese Menschen weder meinen Hund noch mich kennen und trotzdem zu dieser mir oft absurd erscheinenden Einschätzung der Lage gelangen!

Worum geht es dabei? Es geht um Sicherheits-Partnerschaft unter Vier- und Zwei-Beinern.


A propos Sicherheitspartnerschaft: War da nicht noch etwas anderes Gravierendes in diesen Tagen?

Ach ja, ein Kettenhund meinte, er müsse sich auf die kleinen Hunde um ihn herum stürzen, obwohl er an einer Kette hing. Er bellte unablässig und schnappte in alle Richtungen. Die Kleinen rannten unterwürfig mit eingezogenen Schwänzen weg und sannen auf Rache.

"Eine Strategie muss her", meinte eine kleine Gruppe, andere hatten da schon aufgegeben und streckten alle Viere unterwürfig in den Himmel.

"Sicherheitspartnerschaft", bellte der Kettenhund,  "ist das, was ich euch zu bieten habe", während er dachte: "Wenn ihr nicht das macht, was ich will, dann fress ich euch einfach auf!"

Ein Kettenhund ist einer, der wenig, wenn überhaupt Sozialisation mit anderen Hunden erfahren hat. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass es auf seine Macht, basierend auf seiner großen Schnauze und scheinbar grenzenlosen Aggressivität, ankommt, welche keinen Widerspruch duldet. Partnerschaft mit Artgenossen, lächerlich.

Trotz allem zollten ihm viele kleine Hunde große Bewunderung und Respekt, obwohl sie hätten wissen müssen, dass sie bei sich bietender Gelegenheit gefressen werden könnten.

Und was nun, wie damit umgehen? "Umgarne mit schönen Worten", meinten die einen. "Zurückbellen mit gefletschten Zähnen", meinten andere. "Vergiften oder die Kette unter Strom setzen", meinten wieder andere. "Regime change wäre eine Idee", meinten noch andere.

Eines wusste der Kettenhund schon immer: Einigkeit der kleinen Hunde ihm gegenüber würde es nie geben, und diese Uneinigkeit macht ihn immer stärker.

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Autor: k.schampaul

Kategorien: Ausland, Europa

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Ich bin Jahrgang 1949 lebe und arbeite in Köln Porz am Rhein.

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