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Veröffentlicht am Donnerstag, 26. September 2019

Debatte oder Diskurs?

Debatte oder Diskurs?

"Früher war alles einfacher und besser!" So war es zu sehen und zu hören von einem, der sich selbst als einen Zugehörigen der Journalisten-Elite sieht. In früheren Zeiten war es üblich, dass die Printmedien und die Öffentlich Rechtlichen die Debatten mit unseren Politikern führten. Das war der Mainstream mit großen Überschriften und markigen Beiträgen zu Gott und der Welt. Widersprüche gab es bis auf ein paar genehmigte Leserbriefe gar nicht oder nur ganz selten.

Dann begann zum Schrecken von Frau Merkel das "Neuland" Internet. Ein Austausch zwischen sogenannten "Guten" und "Bösen" verbreitete sich wie ein Virus über das neuartige digitale Netz. Neuland für die einen, Goldgrube für die anderen mit Vorstellungskraft, Visionen und Mut zum Risiko.

Inzwischen gibt es allerdings auch sogenannte Echokammern, in denen sich die "Wutbürger" tummeln und miteinander austauschen. Und wo bleibt da die Meinungsführerschaft der etablierten Journaille? Denn auch einen Diskurs zwischen den verschiedenen Echokammern scheint es kaum noch zu geben. Aber ebenso wenig findet ein Diskurs in Journalisten-Zirkeln, wie z. B. im "Presseklub" statt. Alle zittern vor einem twitternden Derwisch und die Digitalisierung wird von denen entdeckt, die sie über 20Jahre verschlafen haben.

5G soll  nun die Wende zum Besseren bringen. Nicht die flächendeckende digitale Verfügbarkeit wird angestrebt, sondern was eigentlich? Rezo hatte Recht mit seiner Kritik an CDU-CSU. Auch er ist ja einer, der meint, er könne und dürfe Journalismus. In den Augen der Politiker eine Frechheit.

Mir als altem Mann gefällt es unglaublich gut, und ich freue mich sehr darüber, dass so viele junge Menschen eine kleine Schwedin bewundern und für Ihre eigene Zukunft auf die Straße gehen. Sie zeigen den Medien und den Politikern laut und deutlich, dass sie sie für Versager halten, und dass sie ein Recht haben, in dem notwendigen Diskurs gehört zu werden!

Es sollte doch um die bestmöglichen Lösungen gehen, die meiner Meinung nach nur im Diskurs erarbeitet werden können, und nicht in nichtssagenden Debatten, die dem Selbstzweck der führenden Akteure dienen!

Hört auf die Jungen; denn sie wissen, was sie wollen. In diesem Sinn: Für eine bessere Zukunft und bleiben Sie gesund!
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Autor: k.schampaul

Kategorien: Gesellschaft

TAGs: Debatte , Diskurs

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Ich bin Jahrgang 1949 lebe und arbeite in Köln Porz am Rhein.

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