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Veröffentlicht am Sonntag, 8. Dezember 2013

Es kann jedem passieren!

Es kann jedem passieren!

Es kann jedem passieren, was einem Freund von uns vor einigen Wochen geschah: Er fiel mitten im Stadtverkehr am helllichten Tage auf der Straße hin und verletzte sich schwer.

Aber er bekam davon nichts mit und wachte in der Intensivstation auf. Zum Glück hatte er ein Kärtchen des Zentralen Vorsorge-Registers der Bundesnotarkammer Berlin in seinem Portemonnaie, auf dem als Ansprechpartnerin seine Lebensgefährtin mit Adresse und Telefonnummer vermerkt war.

Ein kurzer Anruf bei der Bundesnotarkammer, die das Vorsorge-Register verwaltet, führte zur schnellen Benachrichtigung der Lebensgefährtin, die sofort Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht griffbereit hatte und damit ins Krankenhaus eilte. So konnten Maßnahmen im Sinne des Patienten ergriffen und seine Wünsche für die lebensbedrohliche Situation berücksichtigt werden.

Jeder weiß mittlerweile, wie wichtig eine Patientenverfügung ist, wenn es um eine kritische Situation als Folge eines Unfalls oder um lebensverlängernde Maßnahmen am Lebensende geht, aber kaum jemand denkt daran, dass diese im Ernstfall ja auch unverzüglich verfügbar sein sollte. Bevor die Patientenverfügung, z. B. bei einem Schlaganfall oder Herzinfarkt, nach langer Suche endlich gefunden wird, kann es schon zu spät und ungewünschte Maßnahmen ergriffen worden sein.

Und nur wenige machen sich klar, dass weder ein Angehöriger, ja noch nicht mal der Ehepartner/die Ehepartnerin des Verunfallten oder schwer Erkrankten befugt ist, Informationen zu ihrem/seinem Gesundheitszustand zu bekommen oder Anweisungen zu weiteren Vorgehensweisen zu geben.

Dazu benötigt man als Betroffene/r unbedingt eine Vorsorgevollmacht, in der alle diejenigen Bereiche geregelt sind, die zu regeln man selbst nicht mehr in der Lage ist. Diese Bereiche umfassen die Gesundheitssorge, Pflegebedürftigkeit, den Umgang mit Behörden sowie die Vermögenssorge, Vertretung vor Gericht und Ähnliches.

Zum Glück ging die Sache mit unserem Freund gut aus. Zwar verbrachte er einige Tage in der Intensivstation, kam aber wieder zu sich und ist mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen.

Weitere Informationen finden sich hier:

http://www.bnotk.de/

http://www.vorsorgeregister.de/index.php

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Autor: k.schampaul

Kategorien: Medizinisches

TAGs: Patientenverfügung , Vorsorgevollmacht

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Ich bin Jahrgang 1949 lebe und arbeite in Köln Porz am Rhein.

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